Lichtsteuerung

Lichtsteuerung

Poultry Light Manger - Lichtsteuerung für Geflügelställe

Beleuchtung im Hühnerstall, Hühnerstallbeleuchtung, Hühnerstall mit Solarmodul, Hühnerstall Beleuchtung Solar, Beleuchtung Hühnerstall, Beleuchtung für den Hühnerstall von JOSTechnik
Poultry Light Manager (JT-PLM) - Lichtsteuerung, Beleuchtung, Dimmer für Kleintier- und Geflügelställe, Temperaturkontrolle


Die Beleuchtung beeinflusst entscheident das Verhalten und die Tierleistung von Geflügel.
Eine optimale Stallbeleuchtung setzt eine möglichst gleichmäßige Lichtverteilung im Stall
voraus, wobei flickerfreies Licht (Stroboskopeffekt) gefordert wird. Die Lampen sollten dimmbar, energiesparend und für die Montage in Ställen geeignet sein.

Erkenntnisse aus aktueller Forschung und bewährter Praxis
- Licht übernimmt bei Geflügel die Zeitgeberfunktion ( innere Uhr )
- Beleuchtung durch Lichtprogramme steuern Bewegungsaktivität und Fressverhalten bei
  Geflügel
- In Geflügelställen ist im Tierbereich in der Lichtphase eine Lichtstärke von mind.
  10-15 Lux zu erreichen. In der Dunkelphase ist eine Lichtstärke von max. 5 Lux zulässig.
- Bei Lichtänderung sind gleitende oder gestaffelte Übergänge einzuhalten.
  ( Tierschutzverordnung BGBl. II Nr. 405/2004 Anl. 6 Pkt. 2.3. )
- Die künstliche Beleuchtung muss eine Dämmerungsphase von mind. 20 min. aufweisen.
  ( Weisungen zu den Demeter-Richtlinien Erzeugung: 1. Geflügelhaltung Pkt. 4.3.3. )
  Ein abrupter Beginn der Dunkelphase führt zu hektischer Aktivität u. Stress für die Tiere.
- Mehr Lichtmenge anbieten im Bereich von Futtertrog und Wasserstelle und weniger
  Licht im Ruhe- und Nestbereich!
- Minimale Beleuchtungsdauer 10 h/Tag, bewährt haben sich 14 h bis max. 16 h/Tag .
- Lichtprogramme mit Dämmerungsphasen können Eizahl, Eigewicht und Futterverbrauch
  beeinflussen und haben besonderen Einfluss auf Aktivitätsverhalten.

Beispiel: Beleuchtungsdauer mit Lichtprogramm

 

 
Es wird eine Lichtphase von durchschnittlich 15h dargestellt. Die Beleuchtungssteuerung übernimmt das Einschalten und Ausschalten der Beleuchtung gemäß eingestellter Zeit und regelt den Anteil bzw. die Dauer der künstlichen Beleuchtung entsprechend des Tageslichtes durch einen Lichtsensor. Das Einschalten beginnt durch Simulation wie Sonnenaufgang (aufdimmen der Lampe ) und das Ausschalten endet mit Simulation des Sonnenunterganges ( abdimmen der Lampe ). Dadurch ist täglich, unabhängig von der Jahreszeit und Dauer des Tageslichtes, im Geflügelstall eine gleichbleibend lange Lichtphase gewährleistet.
Bei Legehennen wird durch diese längeren Tage in der dunklen Jahreszeit die Legeleistung aufrecht erhalten. Durch die Dämmerungsphase am Abend können z. B. Hühner ihre Sitzstangen aufsuchen da es nicht schlagartig dunkel wird.

Licht und Kälte
Zwischen Licht und Kälte besteht in der Geflügelzucht ein gewisser Zusammenhang. Bei eisigen Temperaturen benötigen Hühner aber mehr Licht, damit sie mehr Futter aufnehmen und nicht frieren. Der Hintergrund ist der Stoffwechsel der Hühner, welcher von Natur aus auf weniger als 12 dunkle Stunden eingestellt ist. Zwei Stunden, nachdem das Huhn Nahrung aufgenommen hat, sind schon die ersten Futterreste im Kot zu finden. Neun Stunden nach der Nahrungsaufnahme haben Eiweiße das Gefieder erreicht, der Stoffwechsel ist also gänzlich erledigt! Im Winter mit verkürztem Tageslicht und trüber Witterung eine echte Problematik, denn dann sitzen Hühner mitunter bis zu 16 Stunden im dunklen Stall auf ihrer Stange  und nehmen kein Futter auf. Ein Rechenexempel wann das Huhn so weit abgebaut hat, bis es vor Erschöpfung von der Stange fällt. Eine ausreichend lange Beleuchtungszeit, wenn es am natürlichen Licht in der kalten Jahreszeit mangelt, ist also eine echte Notwendigkeit.
Ab einer Bestandsdichte von ca. 4 Hühnern pro m² ist eine Zwangsbelüftung mittels Ventilator notwendig. Die Stalltemperatur darf nicht unter 10 C° fallen, wenn Wert auf Legeleistung gelegt wird. Bis zu dieser Temperatur können Hühner ihren Energiebedarf durch zusätzliche Aufnahme von Futter kompensieren. Unterhalb dieser Temperatur lässt die Legeleistung nach. Ist die Legeleistung nicht so wichtig darf die Stalltemperatur nicht unter dem Gefrierpunkt sein, um die Wasserversorgung zu gewährleisten.

Dies wird mit dem Steuermodul für Beleuchtung und Temperatur von JOSTechnik geregelt.
Es können bei zu niedrigen Temperaturen eine Heizlampe und bei zu hohen Temperaturen ein Ventilator an das Steuermodul angeschlossen und geregelt werden.
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